Blockbohlenhaus Ontario 1, 58 mm Wandstärke

Gartenhaus aufbauen

Die einzelnen Arbeitsschritte

Entsprechende Vorbereitung garantiert einen reibungslosen Aufbau des Gartenhauses. Die vorbereitenden Maßnahmen beginnen beim Kauf aller Materialien und enden beim Bereitlegen des benötigten Werkzeugs.

Werkzeuge

Materialien

  • Senklot
  • Maßband, Maßstab oder Meter
  • Teppichmesser
  • Bleistift
  • Pinsel, Farbwalze oder Farbroller
  • Zimmermannshammer
  • Eimer mit Abstreifgitter oder eine Farbwanne
  • Wasserwaage
  • Stichsäge
  • Schraubenzieher
  • Holzbohrer
  • Bauleiter
  • Stechbeitel
  • Gummihammer
  • Winkel
  • Handkreissäge
  • Holzschutzlasur
  • Gehwegplatten oder andere Fundamentanlagen
  • Zulage Klötzchen
  • Holschutzgrundierung
  • Montageholz
  • Holzschutzgrundierung
  • Dachpappenstifte
  • Bitum-Schindeln und Dachpappe

und natürlich der gekaufte Gartenhaus Bausatz.

Wie baut man ein Gartenhaus auf –  alle Arbeitsschritte von A bis Z

  1. Schützen Sie das Holz Witterungseinflüssen:

Der erste Arbeitsschritt ist nur dann notwendig, wenn Sie einen Geräteschuppen oder ein Gartenhaus aus Holz aufbauen wollen. Damit das Holz vor Witterungsverhältnissen geschützt wird, wird das Holz vor dem Aufbau mit einer Holzlasur behandelt. Dabei wird die Lasur mit einem Pinsel direkt auf das Holz aufgebracht.

Das Fundament

Nun wird das Fundament gegossen. Das Fundament muss absolut eben und rechtwinklig angelegt sein. Nach dem es getrocknet ist, werden die Bodenbalken ausgelegt. Diese müssen anschließend mit den Sockelbalken verschraubt werden.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass die Quer- und Längsträger genau im rechten Winkel zueinander liegen. Nur dann, ist der korrekte und gerade Aufbau der Wände des Gartenhauses möglich.
Tipp: Beim Aufsetzen der Bohlen ist die Verwendung eines Montageholzes sinnvoll, damit es durch das Einschlagen nicht zu einer Beschädigung der Nut kommt.

Der Einbau der Gartenhaus-Tür

Dort wo später die Tür geplant ist, muss die überstehende Feder der Sockelbohle vorsichtig entfernt werden. Das empfohlene Hilfsmittel für diesen Arbeitsschritt ist der Stechbeutel. Jetzt kann die Tür eingebaut werden. Bei den meisten Gartenhäusern können die Türrahmen seitenverkehrt eingeschlagen werden, so dass man die Tür des Gartenhauses rechts- als auch linksseitig einschlagen kann.

Der Aufbau der Wände des Gartenhauses

Nun können die Wände des Gartenhauses hochgezogen werden. Dabei werden Bohlen für Bohlen aufeinander gesetzt. Achten Sie beim Aufbau der Wände unbedingt mithilfe einer Wasserwage darauf, dass die Wände waagrecht sind. An den gewünschten Stellen können nun die Fenster eingesetzt werden.

Wichtig: Gespaltene Bohlen sind nicht nur unschön, die beeinträchtigen auch die Stabilität, die späterer Wärmedämmung und spätere Isolierung des Gartenhauses negativ. Ein kleiner Tipp von unserer Seite, mit vorgebohrten Schraubverbindungen ersparen Sie sich gespaltene Bohlen.

Der Giebel und das Dach

Jetzt kommt der Punkt an dem die Giebelspitze und der Giebelsockel gesetzt werden. Das ist die Basis für die spätere Dachkonstruktion. Abschließend können die Dachpfetten in die sichtbaren Aussparungen eingesetzt werden. Nun wird die Dachschalung aufgebracht, die mit den Dachpfetten verschraubt wird.

Wichtig: Die Schalbretter sollten nicht zu festineinander gepresst werden, da das Holz aufgrund der Feuchtigkeit aufquillt und an Größe zunimmt.

Nach der Fertigstellung der Dachkonstruktion, werden die Deckenleisten außen und innen verschraubt, damit ein sauberer Abschluss erreicht wird.

Die Nacharbeiten:

Beim Aufbau eines Gartenhauses sind noch verschiedene Nacharbeiten fällig, die den Komfort, die Stabilität und vor allem die Windsicherung des Holzhauses verbessern sollen.

Dazu gehört zum Beispiel das Traufbrenn, das an der Dachschalung angebracht wird, um das Regenwasser abzuleiten. Windsicherung und Stabilität des Blockhauses werden optimiert, in dem das Dach mit den Wänden mit Winkeln und/oder Gewindestangen verbunden wird. Des Weiteren ist es nach der Fertigstellung der Grundkonstruktion sinnvoll, im Inneren des Gartenhauses Bodendielen zu verlegen. Vergessen Sie dabei eine entsprechende Isolierung oder Wärmedämmung nicht.

Das Befestigen von sogenannten Sparren-Pfetten-Verbindern im Inneren des Gartenhauses ist ebenfalls ein durchzuführender Arbeitsschritt, der für den Aufbau eines Gartenhauses notwendig ist. Durch die Sparren-Pfetten-Verbindern sichern Sie das Dach vor Sturm. Außen am Giebel wird für den gleichen Zweck die Windfeder installiert. Damit es nicht in das Gartenhaus hineinregnet, wird es zum Beispiel mit Bitumen-Dachschindeln abgedichtet. Hierfür müssen Sie auf eine Leiter, um auf das Dach zu gelangen, damit Sie die Dachschindeln aufnageln können. Sollte es zu überstehenden schindeln können, können diese mit einem Teppichmesser oder Cutter zugeschnitten werden.